Die Überreste der DAG Alfred Nobel "Christianstadt" sind bei Krzystkowice, ein Ortsteil von Nowogród Bobrzański, in der Woiwodschaft Lebus in Polen zu finden. Sie war damals die größte Sprengstofffabrik in Deutschland. In Christianstadt wurden Granaten und Bomben aller Kaliber und Sprengstoff für V1 und V2-Marschkörper produziert. Die Munitionsfabrik mit einer Gesamtfläche von über 1.500 Hektar war in unzugänglichen Wäldern versteckt und „Geheime Reichssache“. Sie wurde im Sommer 1939 als damals modernste Munitionsfabrik Europas errichtet und bekam den Tarnnamen "Ulme". Christianstadt war viermal so groß wie Peenemünde und umfasste 102 Kilometer Betonstraßen und 76 Kilometer Bahngleise. Über fünf Methanolbunker und riesige verzweigte, unterirdische Bunkersysteme, sowie mehrere Säurespaltanlagen, zwei Kraftwerke und zwei Wasserwerke befanden sich auf dem Gelände. Weiterhin gehörten eine Kommandantur, ein Bordell, Werksfeuerwehren und unzählige Sprengstoffbunker zu der Munitionsfabrik.


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Teil eines der Heizkraftwerke der DAG Alfred Nobel

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Im Inneren eines der Heizkraftwerke der DAG Alfred Nobel

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Blick in einen Schornstein der Heizkraftwerke der DAG Alfred Nobel

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Methanolbunker der DAG Alfred Nobel

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Im Inneren eines der Methanolbunker der DAG Alfred Nobel

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Fotografiert mit meinem Samsung Galaxy S21 FE 5G